11.6.2024

7 schnelle Tipps, die Deine Website sofort besser machen

Ein minimalistisches, geometrisches Design mit vier Kreisen auf dunkelgrauem Hintergrund. Jeder Kreis ist zweigeteilt, wobei die linke Hälfte in einem hellen Grünton und die rechte Hälfte in einem dunklen Türkis gehalten ist. Ein kleinerer Kreis oben links hat die rechte Hälfte in einem leuchtenden Rotton.

Deine Website wurde vor Jahren einmal programmiert und seitdem nicht mehr angefasst? Dann wird es höchste Zeit, zumindest einmal “durchzuwischen” und alles wieder auf den neuesten Stand zu bringen.

Das hilft Dir nicht nur dabei, Deine Seite sichtbarer zu machen, sondern auch das Besucher:innen ein besseres Website-Erlebnis haben – was Dir am Ende in Form von mehr Produktverkäufen, Kundenanfragen oder Bewerbungen zugute kommt.

Faktoren für eine gute Website

Bevor wir zu den Tipps kommen, sollten wir klären: Was heißt eigentlich “besser” im Bezug auf die Website?

In den meisten Fällen muss eine Website für Maschinen und für Menschen gemacht sein:

Maschinen, weil die Algorithmen von Suchmaschinen wie Google deine Website nach verschiedenen Kriterien bewerten. Anhand dieser Bewertung entscheiden sie, für welche Suchbegriffe Deine Seite an welche Position in der Trefferliste gesetzt wird.

Wichtige Faktoren hierfür sind z.B. die Geschwindigkeit deiner Seite oder Texte, die bestimmte Keywords enthalten.

Und warum Menschen? Weil Deine Seitenbesucher:innen (meistens) Menschen sind – und die wollen sich auf Deiner Website zurechtfinden und einen Eindruck von Deiner Marke gewinnen.

Mit einer guten User Experience, also Nutzungserfahrung, sorgst du dafür, dass sie Vertrauen zu Deiner Marke aufbauen und die gewünschten Informationen schnell finden.

1. Mach ein System-Update

Egal ob Du Wordpress, TYPO3 oder ein anderes CMS nutzt – regelmäßige Updates vom System und den Plugins sind ein Must-Have für Deine Website.

Die Aktualisierungen sorgen nicht nur dafür, dass sich Deine Seitenperformance verbessert, sondern schließen auch gefährliche Sicherheitslücken.

Bonus Tipp, wenn wir schon beim Thema Sicherheit sind: Ab und zu lohnt es sich, die Liste der Personen mit Zugriff auf’s Backend zu bereinigen und zu überprüfen, ob alle Passwörter sicher sind. (”Firmenname + Jahreszahl + !” ist übrigens kein sicheres Passwort.)

2. Überprüfe Seitentitel & Meta Descriptions

Einen hohen Stellenwert bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) haben der Seitentitel und die Meta Description, also den Text, den Du bei der Google-Suche als Vorschau für einen Treffer siehst.

Diese beiden Textschnipsel sind eine wunderbare Möglichkeit, relevante Keywords zu platzieren, sodass der Google-Algorithmus und potenzielle Seitenbesucher:innen sofort sehen, was sie auf Deiner Website erwarten können.

Den Seitentitel und die Meta Description kannst Du bei Tools wie Webflow direkt bei den Seiteninfos eingeben. Bei Wordpress gibt es verschiedene Plugins dafür.

Screenshot einer Trefferliste der Google-Suche, bei der der Seitentitel und die Meta-Description der Website von Fabian Walter angezeigt wird
In der Google-Suche werden Seitentitel und Meta-Description angezeigt

3. Prüfe die wichtigsten Informationen - alles noch aktuell?

Stell Dir vor, Du willst auf einer Website nur kurz eine Telefonnummer oder aktuelle Öffnungszeiten herausfinden, wirst aber nicht fündig – oder noch schlimmer – bekommst die falschen Informationen. Frustrierend, oder?

Daher: Stell sicher, dass die wichtigsten Infos immer auf dem neuesten Stand sind. Dazu gehören vor allem:

  • Kontaktinformationen
  • Ansprechpartner:innen
  • Öffnungszeiten

Was auch manchmal in Vergessenheit gerät:

Der Urlaubshinweis von letztem Jahr, die “aktuellen” Pandemie-Beschränkungen oder der Weihnachtsgruß von 2017 müssen auch nicht mehr unbedingt auf der Startseite zu sehen sein. Veraltete Beiträge können daher gerne gelöscht werden.

4. Optimiere die Ladezeit, indem Du alle Bilder komprimierst

Gerade bei umfangreichen Websites mit mehreren Redakteur:innen und häufigen News-Beiträgen kann es vorkommen, dass Bilder hochgeladen werden, die so gar nicht für’s Web optimiert sind.

Als Faustregel gilt: Bilddateien mit über 250kb müssen nur in sehr wenigen Fällen sein – und mehrere Megabyte schon gar nicht.

Zum Glück gibt es Tools, die hier Abhilfe schaffen und Deine Bilder komprimieren, ohne dass es zu einem nennenswerten Qualitätsverlust kommt.

Bonuspunkt für Webflow, denn da geht es besonders schnell: Hier ist von Bord aus ein Button integriert, der Dir alle Bilder in das ressourcenschonende WebP-Format umwandelt.

Deine Website wird so wesentlich schneller, was einerseits von Suchmaschinen honoriert wird und gleichzeitig Nutzer:innen mit schlechter Internetverbindung zugute kommt.

5. Füge ALT-Texte zu Bildern hinzu

Wo wir schon bei Bildern sind: Bilddateien kann man im Web immer eine Beschreibung hinzufügen, einen sogenannten ALT-Text. Diese ALT-Texte helfen vor allem Menschen mit eingeschränkter Sehkraft, die einen Screenreader benutzen, um sich die Inhalte der Website vorlesen zu lassen.

ALT-Texte machen Bilder also auch für Besucher:innen mit Sehbehinderung sichtbar und tragen dazu bei, dass Deine Website barrierefrei ist.

Netter Nebeneffekt: Auch Suchmaschinen berücksichtigen ALT-Texte und können somit den Inhalt Deiner Website besser verstehen, was sich positiv auf das Ranking Deiner Website auswirkt.

Screenshot des Webflow-Backends, in dem einem Bild eine ALT-Beschreibung  hinzugefügt wird
Im Backend von Webflow kann man die ALT-Texte der Bilder unkompliziert einfügen

6. Interne Verlinkungen verbessern

Deine Website soll Deiner Zielgruppe wertvolle Informationen bieten – und idealerweise hast Du einige Unterseiten, Blogartikel oder Landingpages, auf denen Besucher:innen sich über Dich und Dein Fachthema informieren können.

Damit diese auch gefunden werden, solltest Du immer wieder Querverweise in die Texte einbauen.

Du sprichst bei den Leistungen über Dein exzellentes Team? Dann verlinke doch direkt darauf. In einem Blogartikel wird ein Thema angeschnitten, über das Du schon mal geschrieben hast? Dann verlinke den anderen Beitrag.

Netter Nebeneffekt: Nicht nur für die Nutzer:innen ergibt sich ein Mehrwert, sondern auch für das Suchmaschinen-Ranking einzelner Seiten. Denn die Anzahl der internen Verlinkungen zeigt Google & Co., dass diese Seite eine gewisse Wichtigkeit hat.

7. Nutze ein Analysetool

Wie viele Menschen besuchen Deine Website überhaupt? Wie lange bleiben sie? Und auf welche Unterseiten klicken sie? Um diese Fragen zu beantworten, brauchst Du ein Analysetool auf Deiner Website.

Mit den gewonnenen Daten kannst Du das Verhalten Deiner Website-Besucher:innen besser verstehen und Deine Seite gezielt optimieren. Weniger Bauchgefühl, mehr datenbasierte Fakten.

Viele Anbieter wie Matomo oder Google Analytics kannst Du kostenlos nutzen und teilweise sogar komplett Cookie-frei konfigurieren.

Und wenn es noch etwas mehr sein darf …

Die Pflege Deiner Website ist keine einmalige Aufgabe, sondern ein andauernder Prozess. Denn: Eine gute Website lebt – sie wird ständig weiterentwickelt, optimiert und angepasst. Nur so bleibt Deine Website relevant und sichtbar.

Und wenn Du merkst, dass Deine Website mehr als nur einen kleinen “Schubser” braucht? Dann helfe ich Dir gerne mit einem kostenlosen Website-Check, bei dem ich mögliche Schwachstellen und Potenzial für Verbesserungen analysiere und Dir zeige, welche Stellschrauben Du für eine leistungsstarke Website drehen musst.

Schreib mir gerne, wenn Du daran Interesse hast.

Portrait von Fabian Walter
Ich bin Fabian Walter, Webdesigner aus Karlsruhe.
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