Zusammenfassung des Artikels:
Was kostet Webflow wirklich? So setzt sich die Preisstruktur zusammen

Webflow verspricht viel: Visuelles Design, sauberer Code, keine Plugins, kein Wartungsaufwand. Aber was kostet das wirklich? Und lohnt sich die Investition für Dein Projekt?
Die Kosten für Webflow setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen: Kosten für den Workspace, Kosten für das Hosting (dazu unten mehr), Kosten für die Domain, die initiale Entwicklung und Kosten für den laufenden Betrieb. Dabei verliert man leicht den Überblick: Was zahle ich denn wirklich? Was brauche ich? Wo bezahle ich zu viel? Und rechnet sich der Umstieg von einem anderen System?
In diesem Artikel zeige ich Dir, welche Kosten auf Dich zukommen, wie sie sich zusammensetzen und worauf Du bei der Kalkulation achten solltest.
Webflow-Lizenzkosten: Workspace Plans vs. Site Plans
Bei Webflow gibt es zwei grundsätzlich unterschiedliche Arten von Plänen, die oft verwechselt werden: Workspace Plans und Site Plans. Der Unterschied ist wichtig zu verstehen, denn sie erfüllen völlig verschiedene Zwecke.
Workspace Plans sind für die Entwicklung gedacht. Sie ermöglichen es Dir, Websites zu erstellen, zu bearbeiten und im Team zusammenzuarbeiten. Site Plans hingegen sind für die Veröffentlichung notwendig – sie aktivieren das Hosting, die Domain-Verbindung und alle produktiven Features einer Live-Website.
Kurz gesagt: Der Workspace ist Deine Werkstatt, der Site Plan macht Deine Website für die Welt sichtbar.
Workspace Plans: Wann brauche ich was?
Für die meisten Nutzer:innen reicht der kostenlose Starter-Workspace völlig aus. Er erlaubt es Dir, bis zu zwei Websites gleichzeitig zu entwickeln und im Designer zu arbeiten. Wenn Du eine Website von einem Freelancer oder einer Agentur entwickeln lässt, kannst du diese Person kostenlos in deinen Workspace hinzufügen.
Erst wenn Du selbst mehrere Projekte parallel entwickelst, im Team arbeitest oder erweiterte Funktionen brauchst, werden kostenpflichtige Workspace-Pläne relevant:
Core Workspace (19 $/Monat, ca. 16,50 €):
- Bis zu 10 Staging-Seiten
- Shared Libraries für wiederverwendbare Komponenten
- Erweiterte Teamfunktionen
Growth Workspace (49 $/Monat, ca. 42 €):
- Bis zu 100 Staging-Seiten
- Individuelle Berechtigungen und Seitenrollen
- Priority Support
Fazit: Für einfache Business-Websites ohne mehrere parallele Projekte reicht der kostenlose Starter-Plan. Freelancer und Agenturen können bei Bedarf für die Entwicklung eingeladen werden, ohne dass Du selbst einen kostenpflichtigen Workspace brauchst.
Site Plans: Die eigentlichen Website-Kosten
Für jede veröffentlichte Website benötigst Du einen Site Plan. Dieser aktiviert das Hosting, entfernt das Webflow-Branding und ermöglicht die Verbindung mit Deiner eigenen Domain. Die Wahl des richtigen Plans hängt vom Umfang und den Funktionen Deiner Website ab.
Die wichtigsten Site Plans im Überblick:
Basic Plan (14 $/Monat, ca. 12 €):
Für einfache Websites
- Bis zu 150 statische Seiten
- Kein CMS
- Eigene Domain-Verbindung
CMS Plan (23 $/Monat, ca. 20 €):
Ideal für Blogs, Portfolio-Templates, komplexere Team-Seiten
- Bis zu 2.000 CMS Items
- Bis zu 20 CMS Collections
- Volle CMS-Funktionalität
Business Plan (39 $/Monat, ca. 34 €):
Für größere Websites mit vielen Inhalten
- Bis zu 300 statische Seiten
- Bis zu 10.000 CMS Items
- Bis zu 40 CMS Collections
- Erweiterte Traffic-Kapazität
Für die meisten professionellen Unternehmenswebsites ist der CMS Plan die richtige Wahl. Er bietet genug Flexibilität für Blogs, Referenzen und Team-Seiten, ohne überdimensioniert zu sein.
Entwicklungskosten: Was kostet die Umsetzung?
Eine Lizenz allein macht noch keine Website. Die größten Kosten entstehen bei der Entwicklung – beim Design, der Umsetzung und der technischen Einrichtung. Hier gibt es grundsätzlich zwei Wege: Selbst machen oder entwickeln lassen.
Selbst entwickeln ist prinzipiell möglich, erfordert aber Zeit und Einarbeitung. Webflow ist intuitiv, aber kein Baukasten. Wer ein professionelles Ergebnis will, braucht Kenntnisse in Responsive Design, UX, SEO und Content-Struktur. Für kleine, unkomplizierte Projekte kann das funktionieren. Für größere Websites wird es schnell aufwändig.
Die Entwicklung durch Profis ist der häufigere und bessere Weg. Die Kosten variieren je nach Umfang und Anbieter stark. Eine professionelle Website mit wenigen Seiten und klarer Struktur beginnt bei etwa 5.000–10.000 €. Projekte mit komplexeren Anforderungen, individuellen Funktionen, umfangreichen CMS-Collections oder speziellen Integrationen liegen schnell im mittleren fünfstelligen Bereich.
Die Entwicklungskosten hängen stark davon ab, wie durchdacht das Projekt ist. Wer mit klarer Zielsetzung, strukturiertem Content und einem durchdachten Konzept startet, spart Zeit und Geld. Wer erst während der Umsetzung entscheidet, was gebraucht wird, treibt die Kosten in die Höhe.
Ein wichtiger Punkt: Webflow ermöglicht es, dass Kund:innen nach der Entwicklung selbst Inhalte pflegen können. Das spart langfristig Kosten, weil nicht jede kleine Änderung durch Entwickler:innen laufen muss. Voraussetzung ist allerdings, dass die Website gut strukturiert und die Redaktion gut eingewiesen ist.
Laufende Kosten: Was kommt nach dem Launch?
Eine Website ist kein Einmalprojekt. Sie muss gepflegt, aktualisiert und weiterentwickelt werden. Hier zeigt sich ein großer Vorteil von Webflow: Die laufenden Kosten sind deutlich niedriger als bei vielen anderen Systemen.
Bei WordPress etwa kommen regelmäßig Kosten für Updates, Plugins, Sicherheit und Wartung hinzu. Viele Unternehmen zahlen monatlich mehrere hundert Euro, nur um das System am Laufen zu halten. Bei Webflow entfällt das weitgehend. Es gibt keine Plugins, die aktualisiert werden müssen, keine Sicherheitslücken durch veraltete Software und kein separates Hosting, das gewartet werden muss.
Was bleibt, sind die monatlichen Lizenzkosten und gelegentliche Anpassungen oder Erweiterungen. Wer regelmäßig neue Inhalte einpflegt, kann das oft selbst übernehmen. Für größere Änderungen oder technische Anpassungen lohnt sich eine Betreuung durch Entwickler:innen, entweder als Retainer oder auf Stundenbasis.
Auch SEO, Performance-Optimierung oder die Conversion-Optimierung können laufende Aufgaben sein. Aber diese Themen sind nicht Webflow-spezifisch, sondern gelten für jede Website. Der Unterschied: Bei Webflow hast Du eine stabile Basis, auf der Du diese Aufgaben effizient umsetzen kannst.
Erweiterungen & Zusatzkosten
Neben den Basis-Kosten für Workspace und Site Plan können weitere Kosten entstehen, wenn Du spezielle Funktionen benötigst:
Mehrsprachigkeit (Localization):
Webflow bietet Mehrsprachigkeit als integrierte Zusatzfunktion an. Die Kosten liegen bei:
- 9 $/Monat (ca. 8 €) für bis zu 3 Sprachen
- 29 $/Monat (ca. 25 €) für bis zu 10 Sprachen
Im Gegensatz zu WordPress brauchst Du keine externen Plugins oder Workarounds. Die Verwaltung erfolgt direkt im CMS, und Webflow bietet sogar KI-gestützte Übersetzungsvorschläge an.
Externe Tools & Integrationen:
Je nach Anforderungen können Kosten für Drittanbieter-Tools entstehen:
- Cookie-Banner-Lösungen (z.B. CookieYes, Usercentrics)
- Newsletter-Systeme (z.B. Mailchimp, Brevo)
- Automatisierungs-Tools (z.B. Zapier, Make)
- Mitgliederbereiche (z.B. Memberstack)
- Analytics-Tools (z.B. Google Analytics, Plausible)
Diese Kosten hängen vom jeweiligen Anbieter ab und sollten bei der Kalkulation berücksichtigt werden. Wer auf solche Funktionen verzichtet, bleibt bei den reinen Webflow-Kosten.
Webflow im Vergleich: Lohnt sich der Umstieg?
Die Frage nach den Kosten führt oft zu einer zweiten Frage: Ist Webflow teurer oder günstiger als Alternativen wie WordPress, Squarespace oder Wix?
Gegenüber Baukastensystemen wie Wix oder Squarespace liegt Webflow preislich auf einem ähnlichen Niveau, bietet aber deutlich mehr Flexibilität. Du bist nicht an vorgefertigte Templates gebunden, kannst individuelle Designs umsetzen und hast volle Kontrolle über Code und Struktur. Für professionelle Websites ist Webflow klar überlegen, ohne dabei teurer zu sein.
Im Vergleich zu WordPress sieht die Rechnung anders aus. WordPress selbst ist kostenlos, aber Hosting, Plugins, Themes und Wartung kosten. Wer eine professionelle WordPress-Website betreibt, zahlt monatlich für Hosting (30–100 € für Managed Hosting), Premium-Plugins (50–200 €/Jahr) und oft auch für regelmäßige Wartung (50-200 €/Monat). Dazu kommen Risiken durch Sicherheitslücken und Kompatibilitätsprobleme.
Webflow hingegen ist ein geschlossenes System. Alles läuft über eine Plattform, ist aufeinander abgestimmt und braucht keine manuelle Wartung. Langfristig ist Webflow oft günstiger, weil die Folgekosten niedriger sind.
Ein weiterer Punkt: Die Entwicklungskosten bei Webflow sind häufig niedriger als bei individuellen WordPress-Projekten, weil keine komplexen Plugin-Strukturen aufgebaut werden müssen. Webflow bietet alles Out-of-the-Box, was für die meisten Websites gebraucht wird.
Fazit: Was kostet Webflow wirklich?
Die Antwort hängt davon ab, was Du vorhast. Für eine professionelle Website mit CMS-Funktionen zahlst Du etwa 20–34 € pro Monat für den Site Plan plus einmalige Entwicklungskosten ab 5.000 €. Dazu kommen eventuell laufende Kosten für Betreuung, Optimierung oder Erweiterungen.
Aber: Webflow spart Geld an anderen Stellen. Kein separates Hosting, keine Plugins, keine Sicherheitsupdates, weniger Wartungsaufwand. Langfristig ist Webflow oft günstiger als vergleichbare Systeme, vor allem wenn man die Gesamtkosten über mehrere Jahre betrachtet.
Ob sich Webflow für Dich lohnt, hängt von Deinem Projekt ab. Für professionelle Websites mit klarem Design-Anspruch, regelmäßigen Updates und langfristigem Fokus ist Webflow eine starke Wahl. Für sehr einfache Projekte oder Websites ohne Budget gibt es günstigere Alternativen.
Am Ende zählt nicht nur der Preis, sondern was Du dafür bekommst: Eine schnelle, sichere und flexible Website, die Du selbst pflegen kannst und die langfristig funktioniert.

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Was kostet eine Webflow-Website im Monat?
Je nach Funktionsumfang liegt der Preis zwischen 14 und 39 US-Dollar pro Monat. Die meisten Unternehmenswebsites bewegen sich im Bereich von 23 US-Dollar monatlich.
Webflow unterscheidet zwischen Site Plans für einzelne Websites und Workspaces für Entwicklung und Zusammenarbeit. Für die meisten Projekte reicht ein CMS Site Plan aus. Höhere Pläne wie Business oder Enterprise kommen nur bei sehr großen Seiten oder speziellen Anforderungen zum Einsatz.
Brauche ich einen Workspace, um Webflow zu nutzen?
Nein, für den Betrieb einer Website ist kein Workspace notwendig. Der Workspace ist nur für diejenigen relevant, die Webflow aktiv zur Entwicklung nutzen.
Wenn Du eine Website beauftragst, erfolgt die Entwicklung im Workspace der betreuenden Person oder Agentur. Nach der Übergabe reicht ein kostenloses Konto, um die eigene Website zu verwalten. Nur wer selbst mehrere Projekte entwickelt oder im Team arbeitet, braucht einen Workspace.
Wann lohnt sich der Business oder Enterprise Site Plan?
Sobald eine Website besonders viel Traffic hat, eine erweiterte API-Anbindung benötigt oder sehr große Datenmengen im CMS verwaltet. Für klassische Unternehmensseiten sind diese Pläne meist überdimensioniert.
Der Business Plan bietet mehr Kapazitäten für größere Content-Strukturen und schnellere Ladezeiten. Der Enterprise Plan ist individuell verhandelbar und kommt nur bei Konzernen oder besonders kritischen Anforderungen zum Einsatz – etwa bei Sicherheitszertifizierungen, Support-Vereinbarungen oder Integrationen in bestehende IT-Landschaften.
Was kostet Mehrsprachigkeit in Webflow?
Webflow bietet Mehrsprachigkeit als integrierte Zusatzfunktion an. Sie kostet 9 Euro monatlich für bis zu drei Sprachen und 29 Euro für bis zu zehn.
Im Gegensatz zu WordPress brauchst Du keine externen Plugins oder Workarounds. Die Verwaltung erfolgt direkt im CMS, die Sprachauswahl wird im Design mitgedacht und bleibt technisch stabil. Webflow bietet zudem die Möglichkeit, Inhalte automatisiert per KI zu übersetzen. So kannst Du Inhalte schnell vorübersetzen lassen und bei Bedarf gezielt überarbeiten.
Gibt es versteckte Kosten bei Webflow?
Nein, Webflow selbst ist transparent bepreist. Zusatzkosten entstehen nur dann, wenn bewusst externe Tools oder spezielle Features eingebunden werden.
Dazu zählen zum Beispiel Cookie-Banner-Lösungen, Integrationen über Zapier oder Make, Mitgliederbereiche oder Newsletter-Systeme. Diese Kosten hängen vom jeweiligen Drittanbieter ab und lassen sich gezielt kalkulieren. Wer auf solche Funktionen verzichtet, bleibt bei den reinen Webflow-Kosten.
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