Wie wird HubSpot in Webflow eingebunden?
Es gibt zwei Hauptwege, je nach Anforderung. Der einfachste ist die offizielle HubSpot App aus dem Webflow App Marketplace: Nach der Installation lässt sich HubSpot direkt im Designer verknüpfen, Formulare werden über ein Dropdown ausgewählt und visuell in Webflow gestaltet, Site-Tracking wird per Klick aktiviert, ohne manuellen Code.
Der zweite Weg ist die klassische Einbindung per HubSpot-Tracking-Code, der einmal im Custom Code-Bereich der Webflow-Projekteinstellungen im Head hinterlegt wird. Damit ist HubSpot auf allen Seiten aktiv und verfolgt Seitenaufrufe, identifizierte Kontakte und deren Verhalten auf der Website direkt im CRM. Wer den Google Tag Manager bereits nutzt, kann den Code alternativ auch darüber ausspielen.
Was kann die HubSpot App konkret?
Die HubSpot App bringt native Unterstützung für HubSpots Form Editor mit. HubSpot-Formulare lassen sich direkt im Webflow Designer einbetten und visuell ans Design anpassen, ohne iframe-Einschränkungen. Webflow-eigene Formulare können direkt mit HubSpot-Feldern verknüpft werden, sodass Einreichungen automatisch ins CRM übertragen werden.
Chatbots, Meeting-Scheduler und Live-Chat lassen sich ebenfalls über die App einbinden. HubSpot-Assets aus der eigenen Medienbibliothek sind direkt im Webflow Designer zugänglich, was die tägliche Arbeit des Marketing-Teams spürbar beschleunigt.
Was ist der Unterschied zu nativen Webflow-Formularen?
Webflow bringt eigene Formulare mit, die Einreichungen per E-Mail weiterleiten oder im Webflow-Dashboard speichern. Das reicht für einfache Kontaktformulare aus. Wer jedoch Leads automatisch ins CRM überführen, Folge-Sequenzen auslösen und das Verhalten eines Kontakts über mehrere Besuche hinweg verfolgen will, braucht die HubSpot-Anbindung.
Beide Ansätze lassen sich auf derselben Webflow-Website kombinieren: einfache Formulare nativ über Webflow, Lead-Formulare mit CRM-Anbindung über HubSpot.
Mein Standpunkt zum Thema
Webflow und HubSpot sind eine der Kombinationen, die ich in Projekten gerne empfehle, wenn ein Unternehmen ohnehin HubSpot im Einsatz hat. Die technische Verbindung ist unkompliziert, und die HubSpot App macht die Integration nochmal einfacher als früher. Ob das Setup im Einzelfall Sinn macht, hängt davon ab, wie intensiv HubSpot genutzt wird. Wer nur ein einfaches Kontaktformular braucht, kommt mit nativen Webflow-Formularen gut aus. Wer Marketing-Automation, Lead-Tracking und CRM-Anbindung will, ist mit dieser Kombination gut aufgestellt.




